Berichte
Trainerfortbildung
Am Freitag den 03. Juni trafen sich sechs Trainerinnen (Fabienne Burkard, Cindy Hörr, Elke Junk, Susanne Mauer, Birgit Müller, Anette Weidemann) und eine engagierte Hundeführerin (Bianca Holzwarth) aus den Bereichen Grundausbildung, THS, Agility und Obedience beim Abendvortrag zum Thema
„Stress bei Hunden“ - Referent: Thomas Baumann Baumann, arbeitet bereits seit 1985 professionell mit
Portrait Thomas Baumann:
Er leitete die Diensthundeausbildung der Polizei in Sachsen, vier Jahre arbeitete er in einer europäischen Interpol- Arbeitsgruppe im Diensthundewesen der Polizei. Unter anderem gründete er zusammen mit seiner Ehefrau Ina die Stiftung Dogworld - Lebenshilfe für verwaiste Hunde (www.dogworld.de). Thomas Baumann ist bekannt durch Bücher wie „ ... damit wir uns verstehen – Die Erziehung des Familienhundes“ (2006), „Was Hündchen nicht lernt....“(2006), Neue Wege der Polizeihundeausbildung“ (2007), „Mein Hund Goldie“ (2008) und „Ich lauf schon mal vor....“ (2009, Neuauflage 2011).
Dieser sehr interessante und lehrreiche Vortrag beschäftigte sich mit den möglichen Strategien (Stressantworten), welche Hunde in unterschiedlichen Reizlagen zeigen.
Hier spielt das im Voraus notwendige Wissen um positiven oder negativen Stress eine Rolle. Ein Leben ohne Stress ist weder uns noch unseren Hunden möglich. Eine gewisse Portion davon benötigen wir und unsere Vierbeiner um Leistung zu bringen und um uns mental und körperlich zu entwickeln. Oftmals sind unsere Hunde aber nicht fähig mit bestimmten Stresssituationen umzugehen adäquat auf die jeweiligen Stressoren zu reagieren.
Dies zu erkennen und unerwünschte Stressantworten des Hundes in kontrollierten Trainingssituationen mit überlegt dosierten Stressreizen in ein erwünschtes Verhalten umzuformen war Inhalt des 3-stündigen Abends.
Im Laufe des Trainings wird der vom Hund empfundene Stress geringer, da unsichere Hunde mental gestärkt und Hunde mit übertriebenem Selbstbewusstsein sinnvoll korrigiert werden.
Das Aufbrechen von Ritualen und eine zeitlich korrekte Belohnung sowie eine in ihrer Stärke angepasste Korrektur sind hierfür die wichtigsten Mittel.
Wir danken den Trainerinnen, dass sie ihren Freitagabend dafür geopfert haben und den Weg bis in den Kreis Pforzheim auf sich genommen haben. Wir hoffen nun, dass wir doch nicht zu viel Gebrauch vom erworbenen Wissen machen müssen. ;-))














